Hanse Steinfurt

Die Vorgeschichte unserer Gruppe

 

 „   HANSE STEINFURT   „

 

Ea Societas viator Mercator       Die Gemeinschaft reisender / wandernden Kaufleute

 

Die Händler von uns kamen über die Seidenstraße, dort gab es oft Probleme. Die Versorgung der Karawane und auch Angriffe von Banditen und räuberischen Volk wurden stärker denn man wusste wir hatten kostbare Ware, Gold, Edelsteine, Seide, Weihrauch und kostbare Spezereien. Doch eines Tages kam eine Schar Krieger zu uns, zum Glück in friedlicher Absicht denn sie kamen mit ihren Familien und boten sich als Begleitschutz an wobei auch schon die Kinder und Jugendlichen in der Kampftechnik des Volkes ausgebildet wurden, Sie kamen aus der Turgai Senke nahe dem großen See der den Namen Aral trägt Wir einigten uns darauf, dass sie uns bei freiem Speis und Trank und einem Obolus nach erfolgreichem Handel zum Schutz begleiteten.

Es wurde Frühjahr als wir unser erstes Ziel erreichten: Venedig. Die Stadt war voller Händler und Kaufleute und unsere Waren fanden schnell Abnehmer. Wir tauschten und verkauften gut und an so manchem Abend wurde in der Taverne bei gutem Wein, der Handel gefeiert.

Einige unserer Händler blieben in Venedig ,doch wir rüsteten uns für die Weiterreise gen Norden, jedoch nicht, bevor wir Kontakt mit unseren Handelspartner dem Fugger getroffen hatten .,Zusammen besuchten wir Alvino Armado, der aus dem Halbedelstein Beryll Sehsteine, die heutige Brille herstellte. Wir erwarben einige, denn sie waren ein hohes Handelsgut.

Der Sommer kam und wir nutzen die warme Jahreszeit um über das große Gebirge zu kommen. Das nächste Ziel war Ausburg . Im Hause der Fugger angekommen, war die Freude des Wiedersehens groß und ein Fest wurde gegeben. Wir wurden zu bleiben eingeladen und so verbrachten wir den Winter in Augsburg . Nachdem die Waren getauscht und der Handel getätigt war, reisten wir weiter Richtung Norden. In Nürnberg gesellte sich ein Handwerker zu uns, der geschickt mit Hobel und Säge Möbelstücke herstellte. Ebenso zwei Frauen , die den Umgang mit heilenden Kraut und Wurz verstanden, denn es lauerten überall Gefahren. Sie baten um die Mitreise in unserer Gruppe. Zu unserer Freude hatten wir auch noch unsere Schutztruppe als unsere ständigen Begleiter, die oft ihren Einsatz hatte und so manche Räuberbande in die Flucht geschlagen hat.

Die Reise nach Norden führte uns zur Hansestadt Dortmund , von dort wollten wir noch zu der Burg Vondern  , bei der ein großen Markt abgehalten wurde. Edle Waren wurden angeboten , Tuche , Spezereien , Heilkraut und vieles mehr . Ein Ehepaar das mit edlem Heilkraut handelte schloss sich uns an ,als wir unser nächstes Reiseziel Münster bekannt gaben . Als wir durch Münster kamen machen wir Bekanntschaft mit dem Edelherren Rudolf von Steinfurt, der uns den Hinweis gab das es in Steinfurt die Johanniter kommende gab, denn Einige unserer Gruppe waren erkrankt und bedurften medizinischer Hilfe. Die großen Städte im Umland, die fruchtbare Landschaft und das höfliche und umgängliche Volk veranlasste einen großen Teil der Gruppe dazu, Fuß zu fassen und einen Handel aufzubauen. Die anderen und somit der Rest der Gruppe, zogen weiter zur Hansestadt Bremen wo sie als Händler mit dem weißem Gold ( Salz ) ,Bernstein, Fisch und Wolle ihren Handel trieben.

Aber Heute sind wir hier eingeladen ,von einem Edelmann an diesem schönen Marktflecken bei Speis und Trank und allerlei Kurzweil eine schöne Zeit zu verbringen.